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Donnerstag, 16. Februar 2017

Bargeldabhebungen in Griechenland steigen wieder an: Trotz Kapitalverkehrskontrollen gibt es massive Bargeldabhebungen


Von Tyler Durden für www.ZeroHedge.com, 16. Februar 2017

Die Verzögerungen bei den Gesprächen zwischen Griechenland und dessen Gläubigern haben erneut den Geist des Grexit in die Welt gebracht.

Die tiefgreifende Uneinigkeit mit dem IWF und den europäischen Gläubigern rückt die Aussicht eines Grexit wieder in den Vordergrund, weil Griechenland sich weigert, zusätzliche Austeritätsmassnahmen zu akzeptieren, was bei den Bürgern - wieder einmal - für Nervosität sorgt.

Wie KeepTalkingGreece.com anmerkt ist zu fragen, was Bürger machen, wenn es zu politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten kommt? Sie gehen zur Bank und heben ihre Ersparnisse ab:


In den letzten 45 Tagen wurden 2,5 Milliarden Euro aus den Banken abgezogen.

Und das trotz der Kapitalverkehrskontrollen, die es den Griechen nicht erlauben, pro Monat mehr als 1.800 Euro abzuheben.

Allerdings sind jene in einer besseren Position, die das Geld zur Bank zurück brachten. Es handelt sich dabei um Geld, das vor der Einführung der Kapitalverkehrskontrollen im Juli 2015 abgehoben wurde, als zwischen November 2014 und Juni 2015 zu einem großen Sturm auf die Banken kam. Jene, die das Geld wieder unter der Matratze hervorholten und es zurück zur Bank brachten dürfen mehr als die 1.800 Euro abheben.


http://1nselpresse.blogspot.com/2017/02/buch-die-weltanschauung-des-steve-bannon.html

Laut der Zeitung Eidiseis haben die Bargeldabhebungen der letzten 45 Tage die Banken in Alarm versetzt.

Neben den Bargeldabhebungen mussten auch Unternehmensanleihen und Kreditschulden im Wert von insgesamt 500 Millionen Euro abgeschrieben werden. Die Tageszeitung merkt an, dass die Verzögerung des Abschlusses der zweiten Verhandlungsrunde die Unsicherheit unter den Griechen verstärkt hat.

Im Gespräch mit der Zeitung meinten Quellen von der Union griechischer Banken, dass "die Zeit nicht in unsere Hände spielt."

Sie betonten, dass Regierung und Gläubiger einen Kompromiss finden müssen.

Anfang Februar haben griechische Finanzinternetseiten berichtet, dass im Januar 2017 über eine Millarde Euro von den Banken abgezogen wurde.

Laut einem Bericht vom November 2015 haben die griechischen Banken während der Krisenjahre über 120 Milliarden Euro an Einlagen verloren. Alleine in den 12 Monaten nach November 2014 waren es 45 Milliarden Euro. 80 Prozent dieser Summe, also etwa 36 Milliarden Euro werden zu Hause, in Tresoren von Unternehmen oder in Bankschliessfächern aufbewahrt.

Ist es vielleicht an der Zeit, die Kapitalverkehrskontrollen erneut zu verschärfen!!??





Im Original: Greek Bank Run Re-accelerates: Massive Deposit Withdrawals Despite Capital Controls

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